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F3B Segelflug in Österreich
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Speedfug Weltrekord !!!

Gratualtion an Hans-Peter Gölz.

Mörsburg Cup in Winterthur (24.07.2011)

Hansi fliegt mit 12,73 Sek. einen neuen F3B Speedflug-Weltrekord!

 

 


 

 
4.Internationaler F3B Cup Brünn/Jesenik 2011 E-Mail

Jesenik 2011

wie schon 2010 sind die gesamten Podestplätze wieder fix in österreichischer Hand!!!

 

Gesamtwertung (62 Teilnehmer)

  1. Bernhard Flixeder, AUT  (Hurricane)
  2. Robert Piss, AUT  (Fosa)
  3. Jürgen Pölzl, AUT (Vampire)
  4. Oleg Lobov, RUS  (Cyril)
  5. Christian Fiedler, GER  ?
  6. Andreas Böhlen, SUI  (Fosa)
  7. Jens Buchert, GER   (Target)
  8. Gerhard Flixeder, AUT  (Fosa)
  9. Andreas Kunz, GER  (FS4)
  10. Daniele Amici, ITA  (FS3)

Speedwertung

  1. Bernhard Flixeder, AUT
  2. Martin Weberschock, GER
  3. Robert Piss, AUT
  4. Jürgen Pölzl, AUT
  5. Andreas Böhlen, CH

25.06.-26.06.2011

Nur eine Woche nach dem wettertechnisch turbulenten Bewerb in Dresden trifft man sich im Norden Tschechiens auf dem Flugfeld Jesenik. Donnerstag und Freitag wurde die Trainingsmöglichkeit genutzt, ehe Samstag der erste Zeitflug in Szene geht. Bei fallweise reichlich Querwind von Westen und schaueranfälliger, feuchter Luft sind die zehn Minuten nicht für alle Piloten zu erreichen. Auch der darauffolgende Streckenflug selektiert ganz ordentlich. Heftige Regenschauer unterbrechen den Streckenflug und sorgen für eine längere Pause vor dem Speedflug der ersten Runde. Der Wind pendelt immer wieder zwischen Südwest und Nordwest, was zum häufigen Wechseln der Startrichtung führt. Die besten Zeiten liegen um die 15,2 Sekunden.

Nach den stark wechselnden Bedingungen im Speedflug und weiter hoher Schauergefahr wird mit Streckenflug der Runde zwei fortgesetzt. Nicht immer greift das Rezept, möglichst weit Richtung Westen zu fliegen, um vor dem Wind das leicht abfallende Gelände zu nützen. In der thermisch aktiven Luft ist es fallweise möglich,  einige Strecken in der Ablösung zu bleiben und sich mitversetzen zu lassen. Ganze Serien von Zusammenstössen machen eine Wiederholergruppe notwendig.

Durch die Unterbrechungen ist es schon 18 Uhr, als der Zeitflug der Runde 2 gestartet wird. Der abflauende Wind und die Abendsonne an der westlichen Flugplatzseite sorgen für einen relativ stressfreien Zeitflug für fast alle Piloten.

 

Der Sonntag beginnt mit bedecktem Wetter, wenig Südwestwind und dem noch ausständigen Speedflug der Runde 2. Es reicht wieder für einige Zeiten um die 16 Sekunden, Ausgangshöhe ist trotz möglichst schwerer Speedbeladung Trumpf. Fallweise ist leichter Nieselregen zu verspüren – was auch für so manche schlechtere Zeit verantwortlich ist. Ein Blick auf das Zwischenergebnis zeigt erstaunlich wenig Unterschiede, bis zum 10. Rang ist wohl noch alles möglich.

Ungeachtet der dunklen Wolkendecke ist der Zeitflug der Runde 3 - mit Ausnahme einer Gruppe - keine besondere Herausforderung. Der Streckenflug wird bei ganz schwachem Querwind zum Hochstartrennen. Gepaart mit einem möglichst sauberen Flugstil werden bis zu 25 Strecken erreicht. Hier fallen trotzdem einige kleine Vorentscheidungen. Oft entscheiden 2 Sekunden Flugzeit, ob die letzte Strecke noch ‚mitgenommen’ werden kann – bei dem knappen Ranking sind 45 Punkte Verlust schon vorentscheidend.

Ab 13:00 ist alles bereit für das Finale: Speedflug in umgekehrter Reihenfolge des Rankings – schätze wohl noch ohne die Teilergebnisse der Runde 3.

Mangelnde Windunterstützung sorgt zeitweise für sehr mässige Ausgangshöhen. Die besten zwanzig Piloten haben aber gleichmässige Verhältnisse mit ein wenig Windunterstützung. Jiri Baudis vergibt eine Spitzenzeit an der A-Wende. Die Österreicher des KÄOB – Teams können die Bestzeiten vorlegen

– Bernhard Flixeder (Hurricane +), Robert Piss (Fosa) und Jürgen Pölzl (Vampire) fliegen jeweils 15er-Zeiten.

In dieser Reihenfolge belegen sie auch in der Gesamtwertung die Plätze eins bis drei.

Bernhard nimmt zudem, wie schon im letzten Jahr, auch den Speedpokal in Empfang.

 

Danke an Jan Stonavsky und an sein Helferteam für die Durchführung des auf mittlerweile 62 Teilnehmer aus 9 Nationen gewachsenen Bewerbes und der Zusage, im kommenden Jahr wieder einen zu veranstalten.

 

Peter Hoffmann 27.06.2011

 


 

 

 
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WIR GRATULIEREN!!!

 

Liebe Sonja und lieber Michi, wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal recht herzlich für die Einladung zur  Hochzeit und das tolle Fest bedanken.

 

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die gemeinsame Zukunft wünscht euch das Team KÄOB

 

 

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Hochzeit

 

28.Mai.2011

 


 

 

 
8. Kirchheim Open 2011 E-Mail

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15. bis 17. April 2011

 

  1. Herrig Martin (GER)
  2. Herrig Andreas (GER)
  3. Amici Daniele (ITA)
  4. Duchesne Denis (BEL)
  5. Wohlfahrt Michael (GER)

Gesamtwertung: (99Teilnehmer)

 

--> weitere Bilder von g/b.flixeder

Der zweite große F3B – Wettbewerb des Jahres 2011 findet in Kirchheim nahe Stuttgart auf der Schwäbischen Alb statt. Die 100 Teilnehmer treffen sich bei anfangs wolkenlosem Himmel und frischen 3 Grad plus um 8 Uhr zu Eröffnung und Briefing. Entgegen allen Gewohnheiten wird mit dem Speedflug gestartet. Durch den Nordostwind beginnen alle Strecken- und Speedflüge mit dem Wind, was besondere Anforderungen an Präzision und Flugeinteilung stellt. Gegen Ende der Hundertschaft mischt das Wetter schon gehörig mit, der schnellste Flug liegt bei 14,5 Sekunden.

Zeit- und Streckenflug bringen so manche Überraschung durch die rasch wechselnden thermischen Einflüsse. Vom Fuss der Alb wird immer wieder heftig mit Thermik nachgeschoben, fallweise auch eine minutenlange Thermikpause eingelegt. Der thermische und fliegerische Höhepunkt läuft dann mit einer extrem guten Ablösung ab, die zudem bis knapp über dem Boden guten Antrieb verleiht. So gelingen Martin Herrig 38 Strecken in den vier Minuten Flugzeit – inoffizieller neuer Weltrekord.

Die zweite Runde startet mit dem Streckenflug. Die Cumuluswolken schatten etwas mehr ab und lassen dadurch die thermischen Verhältnisse weniger schnell wechseln. Mit einigen Zeitfluggruppen der Runde 2 endet der erste Tag gegen 19:00.

Der Samstag zeichnet sich durch etwas höhere Temperaturen aus, der Wind ist kräftiger und hat auf Ost gedreht. Noch etwas Zeitflug, mit dem Speed ist auch Runde 2 beendet. Bald beginnen sich kleine Cumuluswolken zu bilden und wenig später werden beim Streckenflug Runde 3 das erste Mal 30 Strecken erreicht, das Durchgangsmaximum liegt schliesslich bei 35 Strecken. Der 3. Speedflug lässt nichts zu wünschen übrig, die Bestzeit liegt diesmal bei 14,22 Sekunden. Insgesamt kippt das Wetter in der Speedflugstrecke von gut nach schlecht, die drei Minuten Rahmenzeit und sehr weite Wege zur Winde erlauben höchstens zwei Startversuche. Der abendliche Zeitflug läuft anfangs ganz nach Geschmack der Piloten: sehr gute Ausgangshöhen und immer wieder thermische Unterstützung am westlichen Platzende machen das Leben leicht. Nach 5 von 10 Gruppen wandelt sich das Bild, Abschattungen verhindern noch immer die Einstrahlung und der frische Ostwind sorgt für sehr schwierige Verhältnisse. Insgesamt schafft immer wieder jemand die vollen 10 Minuten, durch das Suchen im Lee passieren aber auch einige Aussenlandungen.

Am Abend gibt’s das schon traditionelle gemeinsame Essen im Hangar. Nach zwei Tagen in Wind und Sonne sehnen sich wohl alle nach etwas Schlaf, denn am Sonntag steht die 4. und letzte Runde ab 8:00 auf dem Programm.

Der Zeitflug beginnt überpünktlich. Der Ostwind bläst schon und ermöglicht sehr gute Ausgangshöhen. Dennoch ist fast die Hälfte aller Flüge zu kurz oder enden gar mit fernen Landungen im Lee. Leider sind auch viele der bisher unter den ersten zehn gereihten Österreicher von den Verlusten betroffen. Noch mehr Spannung bietet der Streckenflug. Das thermische Wetter selektiert wieder sehr stark, es gibt genug Möglichkeiten, Fehlentscheidungen zu treffen. Startzeitpunkt, Ausgangshöhe, Wetterkenntnis und Konkurrentenbeobachtung wollen gut abgestimmt sein. In vielen Gruppen wird noch vor dem Einflug heftig gekurbelt – das verlangt auch den Helfern an den Visieren Einiges ab; sind doch bis zu sechs Modelle in einer Ablösung in gut 500 Metern Entfernung gleichzeitig unterwegs. Routiniertere Piloten kommunizieren dann vor dem ersten Einflug in die Messstrecke ihr Signal an die Helfer unter den Visieren. So funktioniert es recht gut und läuft sehr spannend ab, es werden bis zu 35 Laps erreicht und keine Gruppe ist unter 20 Laps zu gewinnen.

Abschluss und Höhepunkt ist der Speedflug, in umgekehrter Reihenfolge der Platzierung.

Im stark thermisch überlagerten Ostwind pendelt allein schon die Gegenwindkomponente zwischen null und sieben Meter pro Sekunde. Wenn dann noch der Bart vor und über der Strecke steht, dann gelingen in rascher Folge einige 14er und 15er. Bei null Wind und null Thermik fällt man mit 17er Zeiten durch den Rost. Die ersten 20 der Rangliste erfreuen sich fast durchgehend guter Verhältnisse, eine Zeit um die 15 ist Pflicht. Martin Herrig steigt mit sehr guter Höhe bis zum Einflug – die gute Luft in der Strecke reicht für eine neue Bestzeit, 13,09 Sekunden. In der Folge lässt das Wetter wieder etwas nach. Als der bis dahin überlegen führende Andreas Herrig am Start ist, ist das Nachsaugen schon deutlich spürbar. Durch den Wind noch in relativ guter Höhe, reicht die sehr müde Luft im Parcours nur für 17,77 Sekunden.

Sieger ist erneut Martin Herrig vor Andreas Herrig mit kaum 8 Punkten Differenz von etwa 11500. Den Dritten Rang belegt Daniele Amici. Beste Österreicher sind Hans Rossmann auf 7 und Günther Aichholzer auf 10.

In der Teamwertung erreicht das Team KÄOB 1 den 2. Rang hinter TUD aus Dresden.

 

Der Bewerb wurde wie in den vergangenen Jahren von Michael Seyfang und Uli Trautwein straff, aber mit einem gesunden Blick auf das Wesentliche geleitet. Dank der fast fehlerfreien Helfer war es möglich, an den drei Wettbewerbstagen 4 komplette Runden mit 1200 Hochstarts zu fliegen.

Spätestens wenn im nächsten Jahr wieder die Burg Teck in Sicht kommt, werden wir uns an das extreme, zuweilen auch störrische Wetter erinnern – irgendwann reicht es auch für 40 Strecken und einen neuen Speedrekord – knapp dran waren wir jedenfalls.

 

Peter Hoffmann, 19.04.2011

 


 

 
Saisonstart Salzburg 2011 E-Mail

 

F3B in Salzburg bei Kaiserwetter.

Die ersten Sieger 2011 stehen fest!

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--> weitere Bilder von g/b.flixeder 

       2. Jürgen PÖLZL                                      1. Daniele AMICI                                      3. Adreas BÖHLEN


Ergebnisliste Gesamt

 

Obwohl die Startplätze bei der Eröffnung der online-Anmeldung im Jänner innerhalb von 4 Minuten vergeben waren, kamen zum alljährlichen Saisonstart dann doch „nur“ 56 Piloten aus 5 Nationen. Ist das schon ein Ergebnis der Verwirrung unter den Piloten bez. Eurotour Absage, oder doch nur ein Zufall .....?!

Perfekte Wettervorhersage und ein neues Fluggelände ließen die angereisten Piloten  auf  einen optimalen Saisonstart 2011 hoffen.

Das doch sehr wichtige Thema Contest-Eurotour wurde leider nur ganz kurz bei der Eröffnung angesprochen. Eine Lösung, falls überhaupt möglich, ist in weiter Ferne.

Der Bewerb wurde vom Wettbewerbsleiter Günther Matzelberger und seinem Team zügig durchgezogen und daher waren am Samstag Abend beinahe 2 Durchgänge abgeschlossen. Das neue Gelände zeigte sich in allen Aufgaben äußerst anspruchsvoll und der nahe Wald forderte leider einige Opfer. Bereits jetzt zeigte sich der Favorit. Daniele Amici aus Italien flog seine Aufgaben fehlerfrei. Aber auch so mancher anderer Spitzenpilot hatte noch Chancen auf den ersten Platz. Abgerechnet wird am Schluss und es bieten sich doch noch einige Gelegenheiten einen Fehler einzubauen um einen Podestplatz zu vergeben. So soll es dann am Sonntag auch noch kommen.

Gestartet wurde am Sonntag bereits um 8:45. Vorher kam es noch zu einer positiven Abstimmung über einen 4. Durchgang, allerdings nur die Aufgabe Speed. Viele Piloten verloren Punkte  schon im Zeitflug, da im Gegensatz zum Samstag, kaum Wind war und dies sich in den Hochstarthöhen deutlich bemerkbar machte. Leider änderte sich das auch im Laufe des Tages nicht wirklich. Im Speed wurde es bei diesen Bedingungen  noch wichtiger einen perfekten Start und eine sauber Höheneinteilung zu schaffen.  Genau diese Bedingungen verleiten, die Speedstrecken besonders kurz zu fliegen und genau das wurde so manchem zum Verhängnis. Michael Seyfang bis dahin auf Podest Kurs, Bernhard Flixeder mit Speed 1000er und Gewinn des 3.DG und noch einige andere Piloten vergaben so einen Spitzenplatz.

Verdient, da er schon im letzten Jahr spitzen Leistungen zeigte und reif für einen Sieg war, behielt Daniele bis zum Schluss die Nerven und gewann vor Jürgen P. und Andreas B.  den ersten Bewerb 2011.

Zu den Österreichern: Jürgen P. gewann die Speedwertung und das Team Käob zeigte mit dem Sieg der Mannschaftwertung, dass es international sicher zu den derzeit Besten gehört. Die Einzelwertung zeigt, mit 6 unter den ersten 11, das hohe Niveau der österreichischen Piloten.

Herzliche Gratulation den Siegern und ein Dank dem Veranstalter.

 

Flixeder Gerhard, 6.4.2011

 


 
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