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36.Oktoberfestpokal 2011 E-Mail

 

 

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Gesamtwertung: (99 Teilnehmer)

  1. Daniele Amici, ITA _dsc2492_sieger-amici_kk
  2. Martin Herrig, GER
  3. Andreas Herrig, GER
  4. Michel Wohlfahrt, GER
  5. Michael, Seyfang, GER
  6. Jens Buchert, GER
  7. Ennio Villani, ITA
  8. Christian Fiedler, GER
  9. Bernhard Flixeder, AUT
  10. Jürgen Pölzl, AUT

Speedwertung:

  1. Daniele Amici, ITA
  2. Martin Herrig, GER
  3. Andreas Herrig, GER

Mannschaft:

  1. TUD: Herrig M. / Herrig A. / Dylla T.
  2. IG Logo:  Wohlfahrt / Schorb / Maric Renato
  3. KÄOB 1:  Pölzl J. / Rossmann / Flixeder G.

 

Durch die Terminwahl für die Weltmeisterschaft in China findet der bekannte Münchener F3B-Bewerb eine Woche vor Beginn des traditionellen Oktoberfests statt. Es treffen sich an die 100 Piloten aus 8 Nationen zu dem dreitägigen Event.

Der Donnerstagabend zeigt sich noch regnerisch, am Freitagmorgen ist der Zauber vorbei, kurz nach acht Uhr startet der erste Zeitflug in den noch bewölkten Himmel. Bei zunehmendem Nordwestwind gibt es einige zu kurz geratene Flüge – aber es sind ja noch fast ganze 4 Runden zu fliegen.

Es geht erwartungsgemäß mit dem Speedflug weiter – mit sehr guten Ausgangshöhen für den Mitwindparcours. Daniele Amici (I) fällt hier mit 12,82 Sekunden (nur 0,09 Sekunden über dem aktuellen Weltrekord) und ausgezeichneten Hochstarthöhen auf. Einige der Spitzenpiloten fliegen niedrige 14er – Wetterbeistand ist immer willkommen. Daniele hat sich durch den superschnellen Speedflug in der Gesamtwertung an die Spitze gesetzt, die Brüder Herrig folgen mit etwas Abstand. Nach dem anschließenden Streckenflug ist die erste Runde komplett. Bis auf einige kleinere Zwischenfälle liegen die Spitzenpiloten durchaus in Reichweite der Spitzenplätze. Den Speedflug des Durchganges 2 holt sich ebenfalls Daniele (14,14sec). Er beeindruckt weiterhin das gesamte Feld mit konstant, unglaublich guten Hochstarthöhen. Die ersten 8 Gruppen des Streckenfluges beenden den ersten Tag.

 

Der Samstag glänzt wie vorhergesagt mit sommerlichem Schönwetter. Im Laufe des Tages stellt sich eine schwache Südströmung ein und bringt an die 30 Grad Tageshöchsttemperatur. Zu Mittag sind Zeit- und Streckenflug der Runde 2 erledigt und man startet in den nächsten Speedflug. In Runde 3 fehlen Daniele nur 0,01sec. auf seinen dritten Tausender und er baut damit seinen Vorsprung weiter aus. Der Streckenflug der Runde 3 bringt an der Spitze wenig Veränderung, im Feld gerät jedoch durch die wechselhafte Thermik einiges in Bewegung. Der abendliche Zeitflug verläuft in den meisten Gruppen problemlos.

 

München ohne Oktoberfest hat auch etwas für sich: für das Abendessen gibt es Lokale mit freien Plätzen, der laue Sommerabend lädt in den Gastgarten ein.

Zur Überraschung der Piloten wird nach der Fortsetzung des Zeitfluges der Runde 3 und des Zeitfluges der Runde 4 mit Speedflug fortgesetzt. Der wolkenlose Himmel wölbt sich heute über einem windlosen Flugplatz. Die Starthöhen werden von den jeweils herrschenden thermischen Verhältnissen beeinflusst. Da wieder in umgekehrter Reihenfolge des Rankings geflogen wird, sind die Unterschiede unter den ‚benachbarten’ Piloten tendenziell geringer. Daniele fliegt weiter sehr aggressiv und macht, - wie könnte es anders sein -, seinen dritten Speedtausender. Streckenflug der Runde 4 ist auf Grund der thermischen Bedingungen für die einzelnen Gruppen sehr unterschiedlich. Fallweise reichen 15, dann erst 28 Strecken für den vollen Erfolg. An der Spitze gibt es keine wesentlichen Veränderungen, Daniele Amici hat bisher an die 200 Punkte Vorsprung auf Martin und Andreas Herrig erflogen.

Um 14:00 startet der Speed der 5. Runde in der umgekehrten Reihenfolge der Platzierung. Der mangelnde Wind macht die Hochstart- und Zuladungsfrage nicht gerade einfacher. Die besten 10 Piloten verteidigen weitgehend die Positionen, Martin und Andreas Herrig fliegen saubere 15er. Daniele Amici lässt mit sicheren 16,04 Sekunden keine Zweifel an seinem verdienten Sieg aufkommen.

Die abendliche Siegerehrung in Vaterstätten zeichnet sich durch einen gut gedeckten Gabentisch aus.

Die Jugendwertung gewinnt Bernhard Flixeder ( Bernhard wird auch 9 und damit bester Österreicher in der Gesamtwertung) , bester Senior ist Josef Mögn.

Speedpokal (14,53 sek. Schnitt in 5 Runden) und Gesamtsieg gehen verdient an Daniele Amici.

 

Peter Hoffmann, 14.09.2011

 

 


 
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